Parkrempler und Fahrerflucht. Mal wieder.

    • gundelbring schrieb:

      ja, das Problem bei den Plastik-Stoßfängern ist: die kann man nicht ausbeulen. Wenn die verformt wurden, braucht man 'nen neuen.
      Die Zeiten ändern sich ... ist ein anderes Deutschland als das, in dem ich groß geworden bin.

      buddikatze schrieb:

      Da würde genauso kotzen. ECHT Mist solch ein Schaden. Ich hoffe Du hast ne Vollkasko mit Rabattschutz.
      Ich habe immer die Angewohnheit auf solchen Parkplätzen mir die Kennzeichen der Nachbarn aufzuschreiben.
      Oft schon passiert , Oma und Opa passen nicht auf, Oma macht die Tür auf und bumms ,hasste du den Kratzer in deinerTür und die alten verpissen sich dann meistens, deshalb Nummer aufschreiben.
      @gundelbring
      weder alter noch jugend sind ein persönlicher verdienst auf den man besonders stolz zu sein braucht.
      als du geboren wurdest, war ich 39 jahre alt und hatte zu dieser zeit mindestens 2, wenn nicht sogar 3 passive parkrempler mit fahrerflucht hinter mir. die zeiten ändern sich also nicht so gravierend

      @'buddikatze
      wir sind inzwischen nicht nur oma und opa, sondern uroma und uropa. nur, ich schwöre dir, in den fast 65 jahren, die ich inzwischen motorisierte kraftfahrzeuge bewege, habe ich insgesamt EINEN parkrempler mit ca 50 jahren verusacht, den ich SOFORT gemeldet habe, ansonsten verläuft mein autofahrerleben bis heute unfallfrei

      und ich würde mich auch heute noch jederzeit einem eignungstest unterziehen, den ich mir für ALLE führerscheinbesitzer alle drei bis fünf jahre wünschen würde.

      was die geschichte für den themenstarter auch nicht besser macht

      gruß helmut
    • Durch die geschilderten Ereignisse hier im Forum und nachdem meine Tochter mit ihrer eingebauten Dashcam einen Abbiegeunfall (Linksabbieger hat einen entgegenkommenden nicht die Durchfahrt gewährt) aufgenommen hatte, habe ich mich intensiv mit dem Thema beschäftigt.
      Es war nicht die Frage ob ich eine einbauen werden, sondern welche es sein wird.
      Die Bedenken der Anwaltschaft sind mir bekannt, aber es kann nicht sein dass:

      1. Datenschutz Täterschutz ist
      2. als Geschädigter bei einem Unfall das Nachsehen habe und
      3. die Persönlichkeitsrechte eines zufällig aufgenommenen Verkehrsteilnehmers/ Verursacher eines Verkehrsunfalls
      höherwertiger sind als meine als Geschädigter

      Zunehmend lassen Gerichte diese Aufzeichnungen als Beweismittel zu. z.b. hier:Verdacht auf Illegales Autorennen

      Mir geht es hier um die Alltagsgefahren im Straßenverkehr die zu meinem Nachteil entstehen können. So ist es mir gestern Nachmittag passiert, das ein Mopedfahrer bei Rot über die Kreuzung fuhr und ich schon grün hatte. Zum Glück bin ich nicht gleich los gefahren. Im Zweifelsfall muss ich beweisen, das ich bei Grün gefahren bin, ansonsten bezahle ich für die Dummheit des anderen.

      Dank der guten Beratung durch Forummitglieder habe ich mich für die Blackvue DR 650 enschieden.
      Heute den Chip ausgewertet und es ist deutlich zu sehen wie der Mopedfahrer bei Rot gefahren sein muss. Meine Ampel hatte jedenfalls grün.
      Es war eine aus meiner Sicht eine gute Entscheidung.
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    • Hallo @burgvoigt,

      die Blackvue DR650 hab ich mir auch angesehen und zunächst als Favorit auserkoren, werde mich wohl aber für die Thinkware F770 entscheiden. Nach diversen Testberichten scheint die wohl noch einen Tick besser zu sein und kostet sogar etwas weniger. Aber schlecht ist die Blackvue deswegen keinesfalls.

      Zwischenzeitlich kam übrigens es zum nächsten Parkrempler an unserem Sorento - diesmal vorne. Und meine Frau stand zum Glück daneben :D Das Ganze spielte sich direkt vor unserm Haus ab: ein Nachbar versuchte, seinen Fiat Minivan in eine recht kleine Lücke vor uns einzuparken und touchierte mit ordentlichem Knirschen unser Auto. Große Augen überall, er wurde nervös und legte statt dem Vorwärts- den Rückwärtsgang ein, um nochmal dagegen zu fahren :danke: Ende vom Lied: gebrochener Kennzeichenhalter und leichter Lackschaden am Stoßfänger, der sich aber per Spotrepair reparieren ließ. Insgesamt ging das also glimpflich ab. Ich frage mich allerdings, ob er was gesagt hätte, wenn meine Frau nicht daneben gestanden hätte.

      Ironie an der Geschichte: seine Einparkhilfe war defekt, weil ihm die irgendjemand auf nem Supermarktparkplatz kaputt gefahren hat :wacko:

      Aber egal wie - eine Dashcam mit Parküberwachung kommt da auf jeden Fall rein.

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    • koenig_hirsch schrieb:

      werde mich wohl aber für die Thinkware F770 entscheiden.
      soweit ich die Rechtsprechung verfolgt habe, haben Gerichte auch kein Problem mit Dashcams, die im "Event Recording Mode" laufen (wie die F770 kann). Und auch nicht, wenn die Daten regelmäßig überschrieben werden ...
      Ein interessanter Punkt scheint mir allerdings die fehlende Verschlüsselung zu sein. Die Polizei kann die SD-Card der Dashcam bei einem Unfall beschlagnahmen und das kann dann (je nach Unfallhergang) vor Gericht gegen einen verwendet werden.
    • Das ist zwar nicht grundsätzlich falsch, aber ich muss mich nicht selbst belasten. Die Kamera zeichnet ja nicht auf wer der Fahrer ist. Diesbezüglich greift die Halterhaftung nicht wie bei Parkverstößen.

      Außerdem liegt die Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten im Ermessen der Polizei und wer mit seinem Auto so schnell fährt das er möglicherweise eine Straftat begeht dem ist dann nicht mehr zu helfen. Meine Meinung.

      Ich warte mal ab.
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    • burgvoigt schrieb:

      Das ist zwar nicht grundsätzlich falsch, aber ich muss mich nicht selbst belasten. Die Kamera zeichnet ja nicht auf wer der Fahrer ist. Diesbezüglich greift die Halterhaftung nicht wie bei Parkverstößen.
      wir reden gerade über einen Unfall. Das "ich bin nicht gefahren, der andere war's"-Spielchen gibt es schon vieeeeel länger als es Dashcams gibt. Die Polizei hat da ihre Methoden, um den Fahrer zu ermitteln. Geht also nicht um die Ermittlung des Fahrers, sondern die Aufklärung des Unfallhergangs. Ohne Dashcam muss die Polizei nicht nur den Fahrer ermitteln (falls das überhaupt streitig sein sollte), sondern auch den Hergang.
      Und falls ich nun halt mal - aus welchen Gründen auch immer - einen Unfall verursacht habe, brauche ich mich nicht selbst zu belasten, kann also den Mund halten. Die Dashcam tut das aber nicht, die weiß nicht wann sie die Klappe halten soll. Solange man sich dieses Risikos bewusst ist, ist ja alles prima.
    • z.B. dadurch das der Sicherheitsgurt auf der Kleidung Anschmelzspuren hinterlässt und bei Sicherstellung der Kleidung festgestellt werden kann, wer Fahrer oder Beifahrer war.

      Aber darum geht es mir nicht vordergründig, sondern das ich für mich entlastende Momente in dem Verfahren einbringen kann. Meine Frau als Beifahrerin wird als Zeugin nicht uneingeschränkt anerkannt.
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    • Ich glaube die ganzen rechtlichen Fallstricke rund um das Thema bekommen wir hier eh nicht aufgelöst.

      Eine ganz konkrete Frage an @burgvoigt - hast Du die Kamera einbauen lassen? Und falls ja: verrätst Du, was die Montage gekostet hat? Mal so als Hausnummer von meiner Seite: Ich hab einen Auto-Hifi- und Alarmanlagenspezi hier in der Nähe gefragt, der für den Einbau 250-300€ netto veranschlagt. Ginge um Front- und Heckkamera mit "Festverbau", also Anschluss an Bordnetz.

      Sport frei - K_H
    • Ich habe die Kamera in einer KIA Werkstatt einbauen lassen und es hat 47,- Euro gekostet und ca. 40 Minuten gedauert mit Stromanschluss an das Bordnetz. Ohne Kamera nach hinten.
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    • Weil es irgendwie doch hierher passt, ein kurzes Update: ich hab nun die Thinkware F770 samt Heckkamera und Hardwire Kit bestellt. Und hätte ich das mal vor unserem Urlaub gemacht... Zur Stressvermeidung hatte ich das auf danach verschoben. Warum schreibe ich das? Weil wir auf unserer Fahrt ein Erlebnis hatten, das ich niemandem wünsche. Ein Geisterfahrer hat uns auf französischer Landstrasse zu einem Ausweichmanöver bzw. Sprung ins Bankett gezwungen. Wir (zwei kleine Kinder, meine schwangere Frau und ich) hatten alle Schutzengel dieser Welt und eine schützende Hand über uns, dass nichts schlimmeres passiert ist. Der Schock sitzt nach wie vor tief, das Kopfkino, was hätte passieren können, lässt einen nicht so schnell los.

      Natürlich ist der Bastard einfach weitergefahren.

      Das nüchterne Fazit: der Sorento ist ein stabiles Auto. Ein Sprung ins ca 40cm tiefer liegende Bankett und anschließende Ritt durch die Wiese (zum Glück war die da!) bei voll besetztem und voll beladenem Auto samt Dachbox konnte ihm nichts anhaben.

      "Ach hätt`ich doch" hilft nicht - ich bin froh, dass wir alle unbeschadet sind. Allerdings hat das meine Absicht nur bestärkt, eine Dashcam einzubauen. Nächstes Update folgt, sobald die Kamera installiert ist.

      Sport frei - K_H
    • Gut das euch nichts Schlimmeres passiert ist!

      Ich fahre seit ca. 2 Jahren Dashcams in allen Autos. Momentan aber nur die Frontansicht. Nach damaligen Tests diverser Modelle ist es dann die Xiaomi Dashcam geworden: techreviewer.de/xiaomi-yi-dashcam-test/

      Günstig im Einkauf. Gute Nachtaufnahmen und vor allem 60 Bilder die Sekunde was der Hauptgrund war. Mit nur 30 oder weniger Bildern hatte man Probleme Kennzeichen in den Standbildern zu erkennen dadurch das sie verwischt waren. Die 60fps haben das Problem behoben. Zudem kann man sich per App die Aufnahmen runterziehen und muss nicht immer die Speicherkarte entnehmen und am PC überspielen.

      Ein Erfahrungsbericht der Thinkware würde mich sehr interessieren!
      Eric (UM 2017).
    • Parkrempler und Fahrerflucht. Mal wieder.

      @gundelbring - Das ganze spielte sich auf einer zweispurigen Straße ab. Vielleicht bekomme ich deinen Beitrag auch gerade in den falschen Hals und empfinde ihn deshalb als unpassend?


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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Puckelacke () aus folgendem Grund: Zitat überflüssig

    • Hier nun ein kurzes Update zum Thema: die Thinkware F770 ist nun eingebaut. Den Einbau hab ich bei einem örtlichen Car Hifi-Spezialisten machen lassen - die Fummelei wollte ich mir einfach nicht antun. Insbesondere das Durchfädeln des Kabels zur Heckkamera hätte mich sicher verzweifeln lassen. Die Profis haben das alles perfekt hinbekommen und die Kamera tut nun das, was sie soll.

      Wichtig für mich ist die anlassbezogene Aufzeichnung im Parkmodus. Die findet entweder bewegungsgesteuert (für mich als Laternenparker sinnlos) oder G-Sensor-gesteuert (das nutze ich) statt. Systembedingt provoziert man durch Ein- und Aussteigen immer Ereignisse, die die Kamera dann auch per Sprachausgabe bei Fahrtantritt meldet. Die Ereignis-Meldung lässt sich leider nicht deaktivieren (alle anderen schon!), unsere Kinder quackern die Ansage jetzt immer schon mit :) Aber gut, muss man mit leben. Die Kamera managt die Batteriespannung im Übrigen selbst: man kann den Grenzwert definieren, ab wann sie sich abschalten soll (habe ich auf 12,1V gesetzt, die Sori-Batterie lieferte aber auch nach 48h Dauerbetrieb im Parkmodus noch konstant 12,3V, also kein Problem), nach 48h schaltet sich die Kamera generell ab. Wie es bei Minusgraden aussieht, muss ich abwarten.

      Während der Fahrt zeichnet die Kamera dauerhaft in 1min-Schnipseln separat Front- und Heckkamera auf und überschreibt bei Erreichen des Speicherlimits die alten Aufnahmen, was bei einer 32GB-Karte relativ schnell geht. Die Kamera reagiert auf Erschütterung während der Fahrt und legt bei Erreichen eines bestimmten g-Werts Aufzeichnungen separat ab, die nicht überschrieben werden. Die Empfindlichkeit des G-Sensors lässt sich einstellen. Ebenso kann man per Knopfdruck Aufnahmen während des Fahrbetriebs manuell speichern. Diese werden dann auch separat abgelegt und nicht überschrieben. Beides getestet und funktioniert. Feldweg-Gerumpel hat schon ausgereicht, um bei mittlerer Einstellung den g-Grenzwert zu erreichen.

      Bildqualität kann man sich zu Hauf auf Youtube ansehen. Generell: im Parkmodus auch bei Dunkelheit sehr gut, während der Fahrt Kennzeichen entgegenkommender Fahrzeuge im Stadtverkehr erkennbar, überland eher nicht. Das 30fps vs 60fps Thema kam ja weiter oben schon zur Sprache. Die F770-Hardware schafft bei Full-HD-Front und Heckkamera einfach keine 60fps.

      Verbindung Smartphone zur Kamera per WLAN funktioniert tadellos. Die App ist OK, Aufnahmen werden sehr schnell übertragen. Der PC-Viewer hat mehr Spielereien, insb. Kartenmodus/Anzeige der Fahrtstrecke und gleichzeitige Front/Heck-Anzeige.

      Tja, und ob's nun wirklich was bringt, muss die Zeit zeigen. Auf jeden Fall wird man etwas sensibler, was die eigene Fahrweise angeht :rolleyes:

      Und natürlich macht es Spaß, den typischen deutschen Autobahn-Helden-Alltag noch mal Revue passieren zu lassen ... so was wie rechts auf dem Standstreifen am Stau vorbei zur 1km entfernten Ausfahrt, über die wegen Vollsperrung ALLE runter mussten; oder Typ fährt auf die Autobahn auf, drängelt sofort in die linke Spur in meinen Sicherheitsabstand und quittiert meine Lichthupe mit einem kräftigen Tritt auf die Bremse :evil: Aber ich mach' mit den Aufnahmen genau nix, bin ja kein Wutbürger 8)

      Konkrete Fragen kann ich gerne beantworten, falls jemanden was interessiert.

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